Samstag, 28. Juli, 21 Uhr
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...das ist kerniger klassischer Gitarrenrock im Stile der 70er Jahre, ohne elektronischen
Firlefanz und stilistische Verbiegungen.
Das ist Musik zum Anfassen, Mitfühlen, Mitfreuen .....
Spoonwell gründete sich im November 92 und spielt in der jetzigen Besetzung seit Januar 95.
Bis Januar 94 waren vier Gruppengründer vergeblich auf der Suche nach einem lautstarken Frontmann.
Erst mit dem Eintritt von Wolle war die Gruppe " ... komplett vollständig, auch menschlich ". Nun konnte man daran gehen, die
vielfältigen musikalischen Ideen und Richtungen in jene Form zu bringen, die den Stil der Band prägen.
Die vier Gründer der Band sind musikalisch erfahrene alte Haudegen. Drei von Ihnen, Jackson, Harry Betz ( Gitarre ), und Nobbe sorgten mit
der Band - April - bereits Anfang der 80er Jahre für gehörig Dampf in der Langenauer Rockszene.
Ebenfalls einiges auf dem musikalischen Buckel hat der Vierte im Bunde, Willi,
besser bekannt unter seinem Synonym - ChickenWilli -.
In der Ulmer Jazzszene war Willi Ende der 70er Jahre mit der Gruppe - Subway - eine feste Größe.
Längst aus den pubertären musikalischen Strampelhosen freigestrampelt hatte sich bis dato ebenfalls Wolle.
Seine vokalen Schlachten auf hunderten von Bühnen sind leider ungezählt geblieben.
Im Herbst 94 verließ dann der Gitarrist Harry Betz aus Zeitgründen die Band.
In 2 Bands spielen und dann noch eine neue Freundin, dass war ihm dann doch zuviel.
Für ihn kam dann im Januar 95 das Nesthäkchen der Band, Joschi.
Er verstärkt seitdem mit seinem Sound und seiner Power die Band ganz gewaltig.
Alle Fünf hatten ihre musikalischen ups und downs sowie längere Auszeiten.
Aber das prägt, wie sie meinen, positiv und gibt einem die nötige Reife um Rockklassiker
auf der Bühne zu zelebrieren.
Und Stücke sollte man sowieso erst ab 35 schreiben, da steckt einfach mehr drin, mehr Gefühl, mehr Blues.
Die Vielfältigkeit in ihrer musikalischen Orientierung sehen sie als einer ihrer Stärken.
Dies wird vor allem deutlich, wenn man sich das Programm von Spoonwell anschaut/anhört.
Rockklassiker von Deep Purple und Led Zeppelin bringen die Fünf mit jener Intensität einer
gereiften Band auf die Bühne.
Aber auch Stücke von aktuellen Bands wie den Toten Hosen sind echte Höhepunkte beim Konzert.
Wobei den nachgespielten Stücken immer der unverkennbare Spoonwell-Sound anzuhören ist.
Mit einer tollen Mischung aus fremden Stücken sowie eigenen Kompositionen schafft Spoonwell
bei ihren Auftritten eine großartig Stimmung.
Wer Spoonwell einmal live gehört hat, konnte erleben, was die Fünf so sympathisch macht.
Es ist jene positive harmonische Atmosphäre und Ausstrahlung einer gereiften Band.
Hier haben sich fünf Musiker gefunden die mehr als 3 Harmonien auf der Gitarre verbindet
und die nun schon im sechsten Jahr gemeinsam einen Weg gehen.
Das schweißt zusammen. Ein Höhepunkt der Band war sicherlich die
Konzertreise nach Ungarn im Mai 98. Drei Auftrittsorte innerhalb 5 Tagen mit allem
was bei so einer Reise dazugehört.
Da wird schnell deutlich, was Spoonwell stark macht; eine lange Freundschaft und das
Verständnis und Mögen für den Anderen mit all seinen Stärken und Schwächen.
Jeder bringt in die Band das ein was er am besten kann.
Bei Spoonwell kann man dies sichtbar bei jedem Auftritt erleben und hören.
Ein unverkennbar und dabei bewußt dominant gehaltener Gitarrensound sowie ein
charismatischer Frontmann mit einer tollen Ausstrahlung und ebenso markanter
Stimme, dass sind jene Attribute, die Spoonwell live zu einem Erlebnis machen.
Mit der Motivation Musik als "just for fun" zu erleben, zum Abschalten aber auch
um kreativ dem Alltag einen sinnvollen Gegenpol zu bieten haben die Fünf
angefangen und werden auch weiterhin die Bretter, die angeblich die Welt bedeuten, erobern.
www.spoonwell.com
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